Wer die Zukunft im Namen trägt, sollte sich auch zukünftigen Generationen zuwenden

Mitte März starteten die Mannschaftskapitäne der Firmenteams in die Laufsaison 2019. Zur Auftaktveranstaltung des 11. RUN Thüringer Unternehmenslaufes waren Laufenthusiasten, Unterstützer und Sportprominenz in die Steigerwald-Arena gekommen. Jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn nur noch rund zweieinhalb Monate dauert es, bis am 
5. Juni Schirmherrin Gunda Niemann-Stirnemann den Startschuss gibt. 9.300 Freizeitläufer hatten im vergangenen Jahr die knapp fünf Kilometer durch die Erfurter Innenstadt bewältigt. Sie präsentierten sich nicht nur laufend, sondern auch an Ständen und in den Medien einer breiten Öffentlichkeit. Mehr als 600 Wirtschaftsunternehmen waren am Start. Der Unternehmenslauf bietet ungewöhnlich viele Optionen, Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und das eigene Firmennetzwerk zu erweitern.

Die große mediale Präsenz des Unternehmenslaufes ist einer der Gründe, warum die WBG Zukunft seit Anbeginn dabei ist. Zudem nutzt auch sie das Podium, um sich zu vernetzen. Heute sind tragfähige Partnerschaften für jede Firma unerlässlich. Nach innen entfaltet der Lauf große Wirkung. Das Team der WBG Zukunft tritt seit Jahren fast vollzählig zum Lauf an und das fördert den Zusammenhalt – und die Gesundheit.
Doch auch die Förderung des Breitensports liegt der Genossenschaft am Herzen. Um ihre Aktivitäten auch im Erfurter Norden weiter ausbauen zu können, sucht sie den Schulterschluss zu Sportakteuren. Darüber hinaus begleitet sie seit vielen Jahren Nachwuchstalente. Nach Radweltmeister René Enders ist nun Eisschnellläuferin Victoria Stirnemann bei der WBG Zukunft im Boot.
Silke Wuttke, Sprecherin des Vorstandes unserer Genossenschaft, fasst die wesentlichen Punkte der Kooperation so zusammen: „Die Sportler stehen uns für viele Teambuildingmaßnahmen und Aktivitäten zur Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter zur Verfügung. Im Ergebnis einer solchen Kooperation steht auf der einen Seite ein Motivationsschub für alle diejenigen, die weniger sportlich aktiv sind, und auf der anderen Seite eine Förderung und Begleitung hoffnungsvoller junger Talente. Wer wie wir die Zukunft im Namen trägt, sollte sich auch zukünftigen Generationen zuwenden.“

Victoria Stirnemann hat eine ausgesprochen erfolgreiche Eisschnelllauf-saison absolviert. Victoria ist fünffache Deutsche Junioren-Meisterin über alle Einzelstrecken und im Sprintmehrkampf geworden und hält den Deutschen Juniorenrekord. Zudem hat sie erste internationale Erfolge vorzuweisen: In Helsinki beim Junioren-Weltcup belegte sie den 2. Platz über 1.500 Meter, den 3. Platz über 1.000 Meter und in der Gesamtwertung über 1.500 Meter wurde sie Dritte. Beim Viking-Race in Holland, wenn man so will, ist das die Europameisterschaft der Jugend, belegte sie zwei zweite Plätze über 500 und 1.500 Meter, einen dritten Platz über 3.000 Meter und einen weiteren im Mehrkampf. Trainiert wird sie von ihrer Mutter Gunda Niemann-Stirnemann. Die 16-Jährige hat jetzt eine Ausbildung bei der Polizei begonnen und kann weiter intensiv trainieren.

„Die Zielerreichung machen wir nicht ausschließlich an Platzierungen fest. Wichtig ist, den nächsten Schritt in der sportlichen Entwicklung zu gehen“, schätzt Eisschnelllauflegende Gunda Niemann-Stirnemann, ihre Mutter und Trainerin, ein. Das ist in dieser Saison gelungen. Zudem konnte Victoria wichtige Erfahrungen bei den Weltmeisterschaften sammeln. „Über die Entwicklung sind wir superglücklich“, ergänzt sie. „Victoria ist verletzungsfrei geblieben, konnte kontinuierlich trainieren und hat eine gute Entwicklung genommen. Sie hat gezeigt, dass sie zur Spitze der Juniorinnen in der Welt gehört. Ihr großes Ziel sind im kommenden Jahr die Youth Games in Lausanne.“

Autor: B. Köhler

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